Drohende Wirtschaftskrise – Kapital in krisensichere Assets investieren

Drohende Wirtschaftskrise – Kapital in krisensichere Assets investieren

In den letzten Jahren hat es vermehrt Anzeichen gegeben, die auf eine Rezession hindeuten. Hier einige der Anzeichen die auf eine mögliche Wirtschaftskrise hindeuten könnten: Der wahrscheinlich zukünftige negative Leitzins der EZB, wie auch die damit verbundene Inflation.

Ebenfalls deutet die schrumpfende Konjunktur in Deutschland darauf hin, was bedeuten könnte, dass eine steigende Arbeitslosigkeit zu erwarten ist.

Deshalb ist es von äußerster Wichtigkeit vorzusorgen. Eine Option das in die Tat umzusetzen ist das eigene Kapital in krisensichere Werte zu verwandeln. Wie die wohl bekannteste Wirtschaftskrise im Jahr 1929 den Menschen gelehrt hat, sind Geldanlagen, von denen man glaubte, sie seien sicher, eigentlich alles andere als sicher. Damals wurde dann das Bargeld einfach entwertet. Das bedeutete zum Beispiel, dass zuvor 1.000 Reichsmark nur noch den Wert von 100 Reichsmark hatten. Zudem gingen 1929 einige Banken pleite, sodass kein Geld mehr ausgezahlt werden konnte. Zusätzlich wurden damals Zwangshypotheken auf Immobilien vom Staat belegt. Dieses sollte man auch heute nicht komplett ausschließen. Im Generellen ist es normalerweise nicht ratsam zu viel in Immobilien investieren.

 

Den meisten Menschen traf die Wirtschaftskrise 1929 völlig überraschend und kaum einer hatte die Entwicklungen vorausgeahnt. Obzwar es damals auch einige wenige Experten gab, die vor einer möglichen Wirtschaftskrise gewarnt haben.

Ein ähnliches Phänomen konnte man 2008 beobachten. Alle Warnungen vor einer Immobilienblase stießen bei der Mehrheit auf taube Ohren, was dann passierte kennen wir aus Erinnerungen und Fernsehen.

Heut zu Tage möchten sich die wenigsten mit dem Thema befassen, dass eine mögliche Wirtschaftskrise bevorstehen könnte. Auch wenn es bereits einige Anzeichen gibt, wie oben schon erwähnt. Diese Wirtschaftskrise könnte dann sogar noch größer sein als die im Jahr 2008. Auch wenn man sich keine Wirtschaftskrise wünscht, ist es auch keine Lösung die Anzeichen von einer einfach zu ignorieren.

Trotzdem ist es jetzt wichtig nicht komplett in Panik zu geraten. Man kann durchaus von den vorherigen Wirtschaftskrisen lernen.

 

Was für Lehren können wir aus vorausgegangenen Krisen, insbesondere der von 1929 ziehen?

Erstens sollte man nicht sein ganzes Vertrauen auf Bargeld, Banken oder dem Staat setzen. Im Allgemeinen gilt, das Geld, dass nicht arbeitet seinen Wert verliert durch die Inflation. Zudem sollte man Unternehmensanteile in Form von Aktion kritisch betrachten und sich gut überlegen ob man darin investieren möchte.

 

Ein paar Vorschläge des Autors:


1. Edelmetalle wie z.B. Silber, Gold

Diese sind von einzelnen Währungen abgekoppelt und universell nutzbar. Auch können diese in einem Tresor in den eigenen vier Wänden aufbewahrt werden.

 

2. Vermögen im EU-Ausland investieren

Eine weitere Möglichkeit ist, sein Vermögen zu streuen und in verschiedenen Staaten im EU-Ausland anzulegen. Möglichst aber Staaten, in welchen eine Rechtssicherheit besteht und die nicht vom Euro oder Dollar Kurs stark abhängig sind.

 

3. Nahrungsmittel

Ein kleiner und meist nicht beachteter Tipp. So seltsam es auch in den heutigen Zeiten klingen mag, hat das Anlegen eines Nahrungsvorrat den Vorteil, dass man selbst davon überleben kann. Zudem ist es auch vorteilhaft, weil man dann, im Falle einer Wirtschaftskrise, Nahrung zu einer Zeit hat, wo diese sehr begehrt ist.

 

Als Zusammenfassung können wir festhalten, bleiben Sie immer wachsam und vorsorgen ist besser als am Tag X ohne nichts dazustehen.

 

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